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Zusammensetzung:
1 Insert enthält 0,28 mg Tropicamid und 5,4 mg Phenylephrin-Chlorid.
Indikation/Anwendungsgebiet:
Mydriasert ist indiziert zur präoperativen Mydriasis.
Dosierung/Anwendung:
Nur für den Gebrauch durch medizinisches Fachpersonal bestimmt. Mydriasert® ist für Erwachsene bestimmt. Ein Augeninsert für jedes Auge, maximal 2 Stunden vor dem chirurgischen Eingriff. Das Insert mit einer in der Packung befindlichen sterilen Einmalpinzette aufnehmen und in den unteren Bindehautsack platzieren. Das Augeninsert nicht länger als 2 Stunden im Auge belassen. Vor der Operation oder Untersuchung und sobald die gewünschte Pupillenweitung erzielt wurde, sollte das Insert mit einer sterilen Pinzette, einer sterilen Kompresse oder einer sterilen Irrigations- oder Reinigungslösung herausgenommen werden. Das Insert nicht wieder verwenden, es muss sofort nach Gebrauch entsorgt werden.
Kontraindikationen:
Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile. Gefahr eines Glaukoms durch Kammerwinkelverschluss bei Patienten mit einem Engwinkelglaukom oder Patienten, bei denen durch Mydriatika ein Glaukomanfall ausgelöst werden kann.
Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen:
Aufgrund der Pupillenerweiterung werden anhaltende Sehstörungen (verschwommene Sicht, Photophobie) verursacht. Der Patient sollte sich deshalb beim Arztbesuch in Begleitung befinden. Mydriasert® darf nicht länger als 2 Stunden im Bindehautsack verbleiben. Wegen der potenziellen Reizung der Bindehaut ist bei Patienten, die unter trockenen Augen leiden, mit besonderer Vorsicht vorzugehen. Jedes Mydriatikum kann bei Patienten mit einem engen Iris-Hornhaut-Winkel einen Glaukomanfall auslösen. Während der Behandlung dürfen keine weichen, hydrophilen Kontaktlinsen getragen werden. Für Mydriasert® gibt es keine Daten über die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen. Mydriasert® wird daher bei diesen Patienten nicht empfohlen. Mydriasert® sollte in der Schwangerschaft und während der Stillzeit nicht angewendet werden.
Unerwünschte Wirkungen:
Über die folgenden, vorübergehenden Nebenwirkungen wurde in klinischen Studien berichtet:
Häufig (>1/100): Brennen, verschwommene Sicht, Sehbeschwerden
Gelegentlich (>1/1000, <1/100): Augentränen, Irritation, längere Pupillenerweiterung, Photophobie, oberflächliche punktförmige Keratitis
Selten (1/1000): Blepharitis, Konjunktivitis, Risiko eines akuten Winkelblockglaukoms, intraokulare Hypertonie.
Überdosierung:
Sollte sich nach dem Einsetzen von Mydriasert® die Verabreichung anderer Mydriatika nicht vermeiden lassen, ist die im Insert enthaltene Dosis zu berücksichtigen, d.h. ca. ein Tropfen einer 10%igen Phenylephrinlösung und ca. 1 Tropfen einer 0,5%igen Tropicamidlösung.
Sonstige Hinweise:
Nicht über 30°C lagern. Das Präparat darf nur bis zu dem auf der Packung mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden. Nur zur einmaligen Anwendung bestimmt: nach dem Öffnen des Beutels sofort verwenden und nach der Anwendung das gebrauchte Insert sofort entsorgen.
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